Entwicklung der Projekte

Das Jahr 2026 hat für die Stiftung La Sonrisa de los Niños gut begonnen. Zu Beginn des neuen Schul- und Studienjahres Ende Januar 2026 hat sich die Zahl der geförderten Mädchen und Studentinnen nochmals deutlich erhöht. Eine sehr erfreuliche Entwicklung hinsichtlich unseres Ziels, möglichst vielen benachteiligten Mädchen und jungen Frauen die Chance auf ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

In der Stiftungsratssitzung am 1. Februar 2026 wurde ein umfangreiches Förderprogramm für 2026 beschlossen, das die Fortführung und Weiterentwicklung aller bisher geförderten Projekte in Guatemala beinhaltet. Schwerpunkt unserer Projekttätigkeit bleibt das Bildungszentrum unserer Stiftung in Sumalito mit dem Internat Casa Angela für Schüler aus abgelegenen Bergdörfern, der zentralen Oberschule und einem nochmals erweiterten Studienprogramm in Nebaj mit 23 Studentinnen und zwei Studenten. In Chimaltenango fördern wir für die nph Kinderhilfe/NPH Guatemala das Universitätsstudium von fünf Studentinnen.

Unsere besondere Fürsorge gilt misshandelten und gefährdeten Kindern (Projekt ADUS in Jocotenango) sowie Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben (Projekt ACEDIF in San Miguel Petapa). Darüber hinaus fördern wir seit vielen Jahren das Projekt des Dominikanerpaters Christoph Gempp, der im Urwaldgebiet des Petén Schul- und Berufsausbildungseinrichtungen für ökologische Land- und Forstwirtschaft aufgebaut hat und leitet sowie in beeindruckender Weise christliche Mission mit der Bewahrung der kulturellen Identität der Kekchi Maya-Nachfahren verbindet.

Stiftungsratssitzung am 19. Juli 2026

In der Stiftungsratssitzung am 19. Juli 2026 wurden wichtige Entscheidungen zur künftigen Projektförderung getroffen. Hierzu wurden bei allen La Sonrisa-Projekten in Guatemala Daten und Stellungnahmen zur Projekttätigkeit und Projektleitung, der Zahl der geförderten Kinder und Jugendlichen, zum Anteil (%) der geförderten Mädchen und jungen Frauen und dem Anteil der La Sonrisa-Förderung an den Gesamtkosten der geförderten Organisationen sowie zur Nachhaltigkeit angefordert, geprüft und ausgewertet. Bei allen Projekten liegen danach die Fördervoraussetzungen weiter vor. Dennoch besteht aus organisatorischen und finanziellen Gründen die Notwendigkeit, die Projekttätigkeit noch mehr an den Merkmalen Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Zahl der geförderten Kinder und Jugendlichen und Nachhaltigkeit zu orientieren und die Gesamtkosten der jährlichen Projektförderung angemessen zu vermindern. Hierüber wird der Stiftungsrat in der nächsten Stiftungsratssitzung Anfang 2027 beraten und formell beschließen.

Wir danken den Projektverantwortlichen in Guatemala für den unermüdlichen Einsatz zugunsten hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlichen unter oft schwierigen Bedingungen sowie allen Spendern für die wertvollen Zuwendungen.

Bitte unterstützen Sie unsere Stiftung weiter bei der Verwirklichung der Hilfsprojekte in Guatemala.

 Ralf Gropper                                 Peter Wochinger 

(Vorsitzender)                         (Stellvertretender Vorsitzender)