Projekt 4 – Poza de Agua

Kindertagesstätte und Grundschule

Poza de Agua liegt im heißen Süden von Guatemala an der Grenze zu El Salvador. Dort leben 2.400 Einwohner, aufgeteilt in 479 Familien. Die Ureinwohner stammen weitgehend von den Xinca ab, die Mehrheit der Bevölkerung sind Mestizen und Kreolen. Es gibt nur wenige Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze, weshalb viele Einwohner unter Armut leiden.

Der Träger des Projekts „Iglesia de Dios“ ist die evangelische Kirche „Iglesia de Dios Asociación Evangelistica Incorporada“, deren Ziel es ist, den bedürftigen Kindern in Guatemala durch Ernährung, medizinische Versorgung, Kleidung und Ausbildung zu helfen. Die Einrichtung besteht aus einem einfachen Gebäude mit drei Klassenräumen, einer Küche und einem Büro. Die Kinder, die in dem Projekt betreut werden, kommen aus sehr armen Familien in der Umgebung. Die Eltern arbeiten meist als Tagelöhner auf dem Feld oder versuchen, auf dem Markt ihre karge Ernte zu verkaufen.

Zurzeit werden 170 Kinder unterstützt, die in die projekteigene Vor- und Grundschule gehen.

Finanzierung

Das Projekt wird von der Kindernothilfe e.V. Duisburg –wie die meisten KNH-Projekte- mit Hilfe eines Kinderpatenschaftsprogramms finanziert. La Sonrisa hat in den Jahren 2010 – 2013 dringend notwendige Einzelmaßnahmen wie die grundlegende Sanierung der Grundschule, die Anschaffung eines Wassertanks zur Sicherung der Wasserversorgung und die Ausstattung der Spiel-, Schul- und Essenräume finanziert. Sorge bereitet uns die drohende Beendigung der Förderung durch die Kindernothilfe. Der kirchliche Träger vor Ort hat den Vorstand von La Sonrisa bei Projektbesuchen bereits mehrfach auf dieses Problem und die Notwendigkeit der weiteren Förderung des Projekts mit mehr als 150 Kindern angesprochen.